Karate

Geist, Charakter und innere Einstellung sollen beim Karate trainiert werden. Die Kampfkunst, deren weltweite Verbreitung im 20. Jahrhundert erfolgte, basiert auf waffenlosen Techniken und legt viel Wert auf die körperliche Kondition. Konkret geht es beim Karate um Schnellkraft, Beweglichkeit und aerobische Belastbarkeit. Nicht minder wichtig ist die Etikette, hier vor allem der Respekt. „Karate beginnt und endet mit Respekt“, lautet das erste von insgesamt 20 Prinzipien. Gerade dem Meister ist Respekt entgegenzubringen, doch auch der Gruppe. Das zeigt sich beispielhaft an der Begrüßungszeremonie. Teil des Trainings ist immer auch Meditation.

Die Kleidung beim Karate setzt sich aus Hose und Jacke, beide aus weißer Baumwolle, zusammen. Ein Gürtel hält die Jacke. Er zeigt farblich an, welchem Graduierung der Karatekämpfer erreicht hat. Es beginnt mit weiß, dem 9. Kyu, und reicht bis hin zu den Dan, bei denen die Gürtel schwarz sind. Vergiss nicht, auch eine Sportsalbe mitzubringen wie z.B. ein basisches Sportgel . Sie ist für jeden Karate-Fan unerlässlich. Um jeweils eine Stufe aufzusteigen, müssen Prüfungen abgelegt werden, die einem festen Programm unterliegen.